18. Tag: Staubige Angelegenheit

Auf dem heutigen Tagesprogramm stand die Besichtigung eines Navajo-Heiligtums, des bekannten „Antelope Canyon“ und dann anschließend die Weiterfahrt nach Las Vegas.
Nach dem Frühstück sind wir wenige Kilometer ausserhalb von Page zum Parkplatz für den Upper Antelope Canyon gefahren, einem Heiligtum der Navajo-Indianer. Zunächst hatten wir eine einstündige Tour geplant, haben aber wegen der doch sehr vielen Besucher umdisponiert und eine 2 Stunden dauernde, spezielle „Photo-Tour“ gebucht, so hat man mehr Zeit ohne Personen den Canyon abzulichten.
Zunächst sind wir auf einem umgebauten, geländegängigen Pritschenwagen 10 Minuten über eine holprige Sandpiste zum Eingang des Canyons gebracht worden. Anfangs noch mit einer anderen Gruppe von Besuchern. Da wir aber zum Glück die einzigen waren, die für 11 Uhr die 2-stündige Tour machten, hatten wir unseren eigenen Navajo-Führer, der uns unmittelbar nach Absteigen vom Wagen begrüßt und uns ganz eilig in den Canyon gezerrt hat. Grund der Eile war ein feiner Lichtstrahl, der durch den oben offenen Canyon in das Innere der Felsspalte drang. Dieses Schauspiel wiederholt sich täglich, dauert aber nur wenige Minuten und taucht zwischen spätem Vormittag und frühem Nachmittag - je nach Jahreszeit - an unterschiedlichen Stellen des Antelope Canyons auf. Der Navajo-Führer kennt diese Stellen genau und konnte uns so vorher sagen, wo man seine Kamera aufstellen muss, und wann der nächste Lichtstrahl den Boden des Canyons erreichen wird.
Mit der nur einstündigen Tour wäre das so gar nicht möglich gewesen! Die zweite Stunde hatten wir dann sogar eigenständig im Canyon umherwandern und fotografieren dürfen.
Im Inneren des Canyons war es extrem staubig, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Leute immer wieder Sand vom Boden in die Luft werfen, damit sich die Lichtstrahlen schöner abzeichnen. Kamera und Fotorucksack waren weiß-grau statt schwarz.
Nach Beendigung der Tour sind wir draußen vor dem Canyon wieder auf einen der Pickups gestiegen und warteten zusammen mit anderen Besuchern auf die Rückfahrt zum Parkplatz, als plötzlich unser „persönlicher“ Navajo-Führer mit seinem Geländewagen vorfuhr und uns einlud doch gleich mit ihm mitzufahren. So sind wir beide zu ihm umgestiegen.
Salopp gesagt, sind wir dann mit einem Affenzahn über die Sandpiste gebrettert, dass an manchen Stellen sämtliche lose Teile im Auto in der Luft flogen... aber wir haben die Strecke in der halben Zeit geschafft!
Nach diesem Erlebnis sind wir in unser Fahrzeug umgestiegen und haben uns auf den Weg nach las Vegas gemacht. Auf dem Weg dort hin sind wir über ein Eck von drei US-Bundesstaaten gefahren und haben dabei in folgender Reihenfolge durchfahren: Arizona, dann Utah, dann wieder Arizona und schließlich Nevada.
In Las Vegas haben wir unser Hotel am Abend erreicht; dazu dann im nächsten Bericht mehr!
Nachdem wir uns den Staub vom heutigen Tag abgeduscht hatten sind wir zu Fuß losgezogen und haben uns in der Stadt was zu Essen und zu Trinken gesucht und waren einmal mehr erschlagen und fasziniert zugleich von den Lichtern, dem Lärm und den Eindrücken.
Unsere heutige Fahrstrecke: 450 Kilometer

Upper Antelope Canyon: ein erster feiner Lichtstrahl bahn sich seinen Weg nach unten

Upper Antelope Canyon: Besuchermassen drängen sich in den schmalen Felsspalten

Upper Antelope Canyon: immer mehr Lichtstrahlen tauchen auf...

... und lassen das Innere orange-rot aufleuchten.

Upper Antelope Canyon

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Zunächst sind wir auf einem umgebauten, geländegängigen Pritschenwagen 10 Minuten über eine holprige Sandpiste zum Eingang des Canyons gebracht worden. Anfangs noch mit einer anderen Gruppe von Besuchern. Da wir aber zum Glück die einzigen waren, die für 11 Uhr die 2-stündige Tour machten, hatten wir unseren eigenen Navajo-Führer, der uns unmittelbar nach Absteigen vom Wagen begrüßt und uns ganz eilig in den Canyon gezerrt hat. Grund der Eile war ein feiner Lichtstrahl, der durch den oben offenen Canyon in das Innere der Felsspalte drang. Dieses Schauspiel wiederholt sich täglich, dauert aber nur wenige Minuten und taucht zwischen spätem Vormittag und frühem Nachmittag - je nach Jahreszeit - an unterschiedlichen Stellen des Antelope Canyons auf. Der Navajo-Führer kennt diese Stellen genau und konnte uns so vorher sagen, wo man seine Kamera aufstellen muss, und wann der nächste Lichtstrahl den Boden des Canyons erreichen wird.
Mit der nur einstündigen Tour wäre das so gar nicht möglich gewesen! Die zweite Stunde hatten wir dann sogar eigenständig im Canyon umherwandern und fotografieren dürfen.
Im Inneren des Canyons war es extrem staubig, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Leute immer wieder Sand vom Boden in die Luft werfen, damit sich die Lichtstrahlen schöner abzeichnen. Kamera und Fotorucksack waren weiß-grau statt schwarz.
Nach Beendigung der Tour sind wir draußen vor dem Canyon wieder auf einen der Pickups gestiegen und warteten zusammen mit anderen Besuchern auf die Rückfahrt zum Parkplatz, als plötzlich unser „persönlicher“ Navajo-Führer mit seinem Geländewagen vorfuhr und uns einlud doch gleich mit ihm mitzufahren. So sind wir beide zu ihm umgestiegen.
Salopp gesagt, sind wir dann mit einem Affenzahn über die Sandpiste gebrettert, dass an manchen Stellen sämtliche lose Teile im Auto in der Luft flogen... aber wir haben die Strecke in der halben Zeit geschafft!
Nach diesem Erlebnis sind wir in unser Fahrzeug umgestiegen und haben uns auf den Weg nach las Vegas gemacht. Auf dem Weg dort hin sind wir über ein Eck von drei US-Bundesstaaten gefahren und haben dabei in folgender Reihenfolge durchfahren: Arizona, dann Utah, dann wieder Arizona und schließlich Nevada.
In Las Vegas haben wir unser Hotel am Abend erreicht; dazu dann im nächsten Bericht mehr!
Nachdem wir uns den Staub vom heutigen Tag abgeduscht hatten sind wir zu Fuß losgezogen und haben uns in der Stadt was zu Essen und zu Trinken gesucht und waren einmal mehr erschlagen und fasziniert zugleich von den Lichtern, dem Lärm und den Eindrücken.
Unsere heutige Fahrstrecke: 450 Kilometer

Upper Antelope Canyon: ein erster feiner Lichtstrahl bahn sich seinen Weg nach unten

Upper Antelope Canyon: Besuchermassen drängen sich in den schmalen Felsspalten

Upper Antelope Canyon: immer mehr Lichtstrahlen tauchen auf...

... und lassen das Innere orange-rot aufleuchten.

Upper Antelope Canyon

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